Herzlich willkommen  bei Zukunft Irular e.V.

 

                                        9. März:    

Internationaler Tag der Indigenen

 

 

Es waren die Vereinte Nationen, die schon 1994 den    Internationalen Tag der indigenen Bevölkerungen der Welt einführten.   Er wird alljährlich am 9. August begangen.  

 

Wir möchten darauf aufmerksam machen und haben eine große Bitte:

Reden Sie an diesem Tag mit ihren Freunden und Bekannten über die Situationen der Ureinwohner.  Besonders gefragt sind alle die mit Kindergarten, Schule, Universität, Jugendvereinen, Sportvereinen zu tun haben.  Sprechen Sie bitte die Jugendlichen darauf an.    

Weiter unten finden Sie einige Basisinformationen.  Weisen Sie vielleicht auch auf diese Website hin!

 

So können Sie den letzten übrig gebliebenen Ureinwohnern helfen.  Und die haben wirklich unsere Hilfe nötig!

Mitreißende Veranstaltung mit Fotos und Film über Ureinwohner am 23. 9.  

Näheres   HIER 

Zug der Irular Adivasi an einem Festtag. Auf dem Kopf wird ein Statue ihrer Gottheit aus Blätten und Zweigen des Niembaums getagen.  

 

Zahl der Ureinwohner:                   etwa 370 Millionen  

Zahl der Ethnien (Völker):             etwa  30.000

Verteilt auf  Staaten:                      etwa 90

Sprachen:                                       etwa 4.000

 

Unterschiedliche Kulturen:           etwa 5.000

 

Allein in Neuguinea soll es 1089 Ethnien mit unterschiedlichen Sprachen geben, in Papua Niugini 770. 

 

Indien  beherbergt nach Afrika und Neuguinea die zweithöchste Anzahl von Ureinwohnervölkern -  etwa 700 (offiziell 698).    Die Gesamtzahl aller Adivasi  (sanskrit:  Ureinwohner) wird zwischen 90 und 107 Millionen geschätzt (Bundesrepublik: 80,8 Millionen).  Jeder zwölfte der insgesamt 1.224.000 Inder gehört also einem der indigenen Völker an. (Alle Zahlenangaben sind Schätzungen.  Mit Abweichungen ist zu rechnen!) 

 

Alle Ureinwohner  unterscheiden sich von uns, den Menschen im wirtschaftsdominierten Westen grundlegend dadurch, dass sie

naturnah leben und ihre natürliche Umgebung als beseelt empfinden, 

 

Für alle Indigenen gilt bedauerlicherweise:

In den meisten Staaten haben die Indigenen keine oder nur sehr geringe Möglichkeiten  politisch zu wirken.  Am wirtschaftlichen und kulturellen Leben  haben sie kaum eine Teilhabe.  Sie sind unterprivilegiert und werden vielfach auch verfolgt, vertrieben und ermordet. 

Höchstwahrscheinlich -  so wird das vom „Worldwatch Institute“eingeschätzt – werden bis zur Jahrhundertmitte die Hälfte der heute noch existierenden indigenen Ethnien ausgerottet sein. 

Man könnte natürlich Maßnahmen dagegen ergreifen, die aber einschneidend sein müssen, wenn wirklich etwas erreicht werden soll.  Tatsächlich sind auch einige Regierungen in dieser Hinsicht aktiv geworden.  Die meisten fürchten, dass der Schutz insbesondere der Landechte der Indigenen wirtschaftliche Erfolge behindert.  Der „Main Stream“ in der „Main Stream Gesellschaft“ ist jedoch die Anbetung der „heiligen Ökonomie“.  Demgegenüber ist das Schicksal und das Leben sowohl der einzelnen Individuen als auch ganzer Kulturen total uninteressant.  Die Wirtschaftsgesellschaft ist erbarmungslos 

 

Der Lebensraum  wird u.a. durch Bergbau, Industriegründungen,  Holzeinschlag, Cashfruitanbau und (oft illegale)  Ansiedlungen  u.s.w.  immer mehr eingeschränkt.  Wenn irgendjemand im Staatsapparat wirtschaftliche oder militärische Interessen an Gebieten von Indigenen hat, dauert es nicht  lange bis ihre  Landrechte aufgehoben werden. 

 

Nichts ist schlimmer, als wenn im Siedlungsgebiet von Ureinwohnern Bodenschätze gefunden werden.  Die herrschenden Kreise haben dann keinerlei Skrupel sich diese Territorien unter den gierigen Nagel zu reißen.  Der Verlust an Land zerstört die indigenen Gesellschaften,vernichtet ihre Kultur und Religion und  proletarisiert sie. 

 

In den USA stammt die Hälfte der Uranproduktion aus Territorien,  die den Indigenen weggenommen  wurden.   

Heute ist der Tag die Ureinwohner zu beweinen, die wir „Zivilisierten“ entwurzelt und ausgerottet haben!

 

Heute ist der Tag aktiv zu werden und voller Schwung denjenigen zu helfen kulturell und individuell zu überleben, denen noch geholfen werden kann!

spitzinggu@aol.com

 Tel.: 040 6013881

„Zukunft Irular e.V“ fördert die Kinder von Ureinwohnern.  Hier erzählt Günter Spitzing über seine Freunde, die Irular.

 Vereinsregister-Nr. 69VR21355

 gemeinnützig und wohltätig!

 (Steuernummer 17/451/04440) 

Irular Kind aus dem Ureinwohnerdorf K.
Irular Kind aus dem Ureinwohnerdorf K.

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Freundliches Mädchen aus Irular Dorf.
Freundliches Mädchen aus Irular Dorf.
Die pfiffige Magalakshmi. Tochter von Shanjiwi.
Die pfiffige Magalakshmi. Tochter von Shanjiwi.
Würdige Ureinwohner-Frau
Würdige Ureinwohner-Frau


freundliches Irular Mädchen

Älterer Ureinwohner.
Älterer Ureinwohner.
Zu Ehren der Gottheit farbig bemalt.
Zu Ehren der Gottheit farbig bemalt.
Irular Mädchen aus K..
Irular Mädchen aus K..
Er trägt die Gottheit aus Neemzweigen.
Er trägt die Gottheit aus Neemzweigen.
Älterer Irular Adivasi
Älterer Irular Adivasi

Schüchternes Irular Kind

Pfiffiges Mädchen aus Shenneri
Pfiffiges Mädchen aus Shenneri
Mädchen aus Tondamanallur
Mädchen aus Tondamanallur
Logo Zukunft Irular e.V.
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